Mittelstandsland

Der sprichwörtliche schwäbische Mittelstand – bodenständig und weltoffen, traditionsbewusst und innovationsfreudig, werteorientiert und unternehmerisch – hat es in Ostwürttemberg zu einer besonderen Dichte geschafft. Im Zeitalter der Globalisierung ist daraus der „hidden champion“ entstanden, eine Bezeichnung die präzise den Rang eines Unternehmens definiert: Nummer 1 in Europa oder Top 3 weltweit.

Um es kurz zu machen: In Baden-Württemberg gibt es fast doppelt so viele Hidden Champions wie in ganz Deutschland, in Ostwürttemberg aber gleich dreimal so viele (bezogen jeweils auf die Einwohnerzahl). Das Erstaunliche daran: Die meisten kennt kaum jemand – nur in ihren jeweiligen Märkten sind sie globale Helden.

Merkmale, die sich bei vielen Hidden Champions finden lassen, sind eine klare Unternehmensstrategie, sie sind oftmals inhabergeführt und global aufgestellt, investieren überproportional viel in Forschung und Entwicklung und konzentrieren ihre Aktivitäten auf einen klar umrissenen Markt. Forschung und Entwicklung spielen eine große Rolle und dementsprechend die Qualifikation der Mitarbeiter.

Leuchttürme

Gar nicht „hidden“, sondern weithin leuchtend und bekannt sind einige Unternehmen aus Ostwürttemberg, die als unumstrittene „champions“ in ihren Branchen gelten. Große Marken wie Steiff, Triumph, Zeiss, Hartmann oder Weleda haben hier ihren Ursprung, andere wie Bosch-Siemens, Henkel, Osram oder Varta beherbergen in der Region wichtige Unternehmenszweige. Unternehmen wie Robert Bosch Automotive Steering oder Voith sind nicht nur Insidern ein Begriff, ein Begriff nämlich für „Made in Germany“.

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