Nachwuchs ja. Stress nein.

Ostwürttemberg hat eine der höchsten Geburtenraten in Deutschland, höher sogar als diejenige Italiens. Die Kriminalitätsrate hingegen ist eine der niedrigsten. Zum Thema Familienfreundlichkeit fällt uns aber noch einiges mehr ein: gesunde Luft, fehlende Hektik, freundliche Nachbarn, engagierte Sportvereine, attraktive Freizeitmöglichkeiten und natürlich gute Schulen und Nachwuchsförderung in Sport und Kultur. Ganz abgesehen von harten Fakten wie die Höhe der Mieten oder der Grundstückspreise, die Zahl der Kinderbetreuungsplätze oder die Arbeitslosenquote.

We don’t need no education?

Man kann sich natürlich fragen: Wofür braucht Ostwürttemberg 14 Musikschulen? Aus dem gleichen Grund, warum wir uns 131 Grundschulen, 58 Hauptschulen, 27 Realschulen, 22 Gymnasien sowie 3 Waldorfschulen und das Landesgymnasium für Hochbegabte leisten. Bildungseinrichtungen für junge Menschen, die nicht nur durch ihre bloße Zahl überzeugen, sondern vor allem durch ihre Lernatmosphäre, ihre pädagogischen Ambitionen, ihren humanen Auftrag. Deswegen übrigens auch so viel Musik.

Ein Blick von draußen

Im aktuellen Familienatlas 2012 der Prognos AG gehört die Region zu den Musterschülern in Sachen Familienfreundlichkeit. Gute Noten bekommt Ostwürttemberg zum Beispiel für den Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahre: ein sehr gut;  für den Anteil von Familien-Wohnungen: weit überdurchschnittlich; für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr: schon wieder ein sehr gut. Positiv erwähnt werden die hohe Dichte an Kinderärzten, die geringe Klassengrößen in der Primärstufe, die geringen Unterrichtsausfälle und die sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit.

Kinder-Uni explorinho

Bildrechte: Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft

Auch Einstein hat mal klein angefangen

Weiterlesen …

Auch Mozart hat sehr jung angefangen

Bildrechte: Musikschule Schwäbisch Gmünd

Kinder machen Kunst und Kultur

Weiterlesen …